Jugendzentrum Katakomben

Geht nicht, gibts nicht

Wie alles begann...

  • Auf Initiative des Arbeitskreises " Drogenproblematik und Aussiedlerintegration " bildete sich 1995 in Lathen der Arbeitskreis Jugendzentrum (AJZ), der sechs engagierte Jugendliche unterschiedlichen Alters angehörten. Sie hielten Angebote für Jugendliche vor (Fahrt zum Kino usw.). Gleichzeitig erkannten sie , dass die Jugendlichen einen festen Ort benötigen, an dem sie sich treffen können. Mehrere Jugendzentren im Emsland wurden besichtigt. Bald waren sich die Mitglieder des Arbeitskreises, Vertreter der Gemeinde Lathen und die Jugendlichen des AJZ einig auch in Lathen ein Jugendzentrum mit einem hauptamtlichen Mitarbeiter aufzubauen. Ein Ort war schnell gefunden, der Keller in der alten Landwirtsschaftsschule, Molkereistr.14.
  • Am 15.04.1996 war der Arbeitsbeginn der Jugendpfleger Sigrid Tietjen und Jürgen Ermes, die sich eine Stelle im Jobsharing Verfahren teilten, als Arbeitsbereiche wurde u.a. definiert: Errichten und Organisieren eines offenen Jugendtreffs, Integrationsarbeit mit jugendlichen Aussiedlern, Drogenprävention, Öffentlichkeitsarbeit, Organisation des Ferienpasses.
  • Nach etwa zweimonatiger Vorbereitungzeit u.a. Verschönerung des Raumes, Bau einer eigenen Theke, wurde am 21.06.1996 mit einer Grillfete ein vorübergehend "ausgeliehener" Raum der Pfadfinder als provisorisches Jugendzentrum eingeweiht. Dieser war dienstags und donnerstags von 16.00 - 22.00 Uhr geöffnet, etwa 30 Jugendliche pro Tag besuchten diesen Treff.
  • Neben den festen Öffnungsszeiten organisierten die Jugendpfleger Fahrten, z.B.zum Kino in Papenburg und Meppen, zum Freizeitpark Slagharen, zum Fußballspiel Oldenburg - Meppen usw.
  • Auf Anregung der Jugendpfleger fand am 30.09.1996 ein Treffen alller in der ehemaligen Landwirtsschaftschule ansässigen Jugendverbände (DLRG, DRK, JRK und der Pfadfinder) statt. Es entstand die Idee, die ehemalige Landwirtsschaftsschule zum Haus der Jugend werden zu lassen, und dieses in dem Begriff "Haus der Jugend" deutlich werden zu lassen. Gemeinsame Aktionen werden geplant, unter anderem ein Tag der offenen Tür am 08.12.1996.
  • Im Oktober 1996 beginnen die Umbaumaßnahmen im Keller der ehemaligen Landwirtsschaftsschule zum neuen Jugendzentrum. Im Winter 96/97 finden laufend Renovierungsarbeiten statt. Insgesamt wurde eine Eigenleistung der Jugendlichen von insgesamt 406 Stunden erbracht.
  • Im Sommer 1997 konnte der Umzug in den Keller stattfinden, die letzten Arbeiten wurden noch fertiggestellt.
  • Am 28.08.1997 fand die offizielle Einweihung und Eröffnung des Jugendzentrums statt. Viele geladene Gäste aus Politik, Verwaltung und anderen Jugendzentren nahmen an dieser Veranstaltung teil. Am Abend wurde die Eröffnung auch mit den Jugendlichen gefeiert, es fand eine Party mit Live Musik statt.